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Der Fussballskandal 2004
Als am 21. August 2004 das DFB- Pokalspiel zwischen SC Paderborn 07 und dem Hamburger SV nach dem 4: 2 beendet wurde, war das Erstaunen groß. Denn zwei heftig umstrittene Strafstöße und ein Platzverweis, der viele empörte, gingen jeweils gegen den HSV, der somit ja um 2 Punkte verloren hatte. Der HSV legte im Nachhinein noch Protest gegen die Wertung und vor allem gegen die Rote Karte gegen Emile Mpenza ein.
Nach diesem und einem zweiten Spiel, dessen Bewertung heftig umstritten war, wurden einige Schiedsrichter misstrauisch. Wurden doch beide Spiele von ein und dem selben Schiedsrichter geregelt: Hoyzer.

Während einer Verhandlung gab er zu, Spiele aus der 2. Fußball- Bundesliga, des DFB- Pokals und der Fussball- Regionalliga manipuliert zu haben. Er beschuldigte auch andere Schiedsrichter und Spieler, in den Skandal verwickelt zu sein. Die Motive, die dahinter stehen, sind einfach zu verstehen: auf die Spiele wurde vorher gewettet. Nicht nur von Hoyzer, auch von Spielern und außerdem hatte Hoyzer mit Mittätern viele Wetten angenommen. Da mussten nicht nur die Livescores im Internet auf jeden Fall den Versprechungen an Geldgeber, die Menschen, die er mit hineingezogen hatte, mussten natürlich auch sehen, dass er alles in seiner Macht Stehende tat, um das Geld zu schützen. Wahrscheinlich eben zu viel, denn bei dem Spiel und dem ungerechten Urteil gegenüber des HSV wurde die Öffentlichkeit aufmerksam. Er wurde wegen Betrug verurteilt.
Dass das leicht verdiente Geld durch Wetten korrumpiert, ist keine Seltenheit.
Auch der Zweitliga- Schiedsrichter Dominik Marks musste sein Amt niederlegen. Hoyzer hatte ihn belastet. Er versuchte nicht direkt die Spiele zu „leiten“, er verschob die Spiele. Er wurde von einem kroatischen Auftraggeber dafür bezahlt. Er hatte sogar die Amateurliga manipuliert. Die Spiele, die er leitete, wurden einfach wiederholt. Das ist hier noch möglich in der Amateurliga. Bei den höheren Ligen ist das ein Skandal, denn viele Menschen wetten mit, Buchmacher stellen Quoten, Wettbörsen zahlen Geld aus. Das kann nicht einfach rückgängig gemacht werden und schadet vielen Menschen.
Wie man dem vorbeugen kann, ist noch immer nicht klar, da ja von ehrlichen und von unparteiischen Schiedsrichtern ausgegangen wird. Besseres Beobachten und Bewerten der Entscheidungen der Schiedsrichter und der Spieler ist nötig, aber da sind die Maßstäbe schwer anzulegen.
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